Wir erreichten Mabamba Bay (Swamp). Der Fischer Vincent
musste feststellen, dass der Regen nun auch auf seiner Seite des Hügels
angekommen ist.- Im Büro kümmerten wir uns um die Formalitäten-, d.h. auf
Deutsch: In einer Lehmhütte schrieben wir unsere Namen in ein Gästebuch und
handelten den Preis aus. Dann kam der schöne Teil und wir bekamen eine heiße
Tasse Tee, frisch von der Feuerstelle; Vincent und Irene erzählten uns ein paar
Geschichten bis dann der Regen aufhörte. Uganda eben, kein Stress!
So organisierte Vincent einen Steuermann und wir stachen in
See, besser gesagt in den Sumpf. Mabamba Bay ist eine Sumpflandschaft, durch
die kleine Gräben führen, die man mit einem Boot passieren kann. Es war
atemberaubend. Der wolkenverhangene Regentag verlieh der ganzen Sache Charme.
Wir glitten mit unserem Boot durch die mit meterhohen Papyruspflanzen verzierten
Wasserwege. Vincent erzählte von durch den Sumpf springende Schlangen, fühlte
ich mich gleich wohler! Krokodile gibt’s hier nicht, dafür eine Art Antilopen,
die im Sumpf leben und ab und an gejagt werden, ein Tier ergäbe wohl an die 100
Kg Fleisch, berichtete er stolz.
Wir waren noch nicht einmal lange unterwegs da wartete,
etwas versteckt, aber sehr nahe an unserem Pfad stehend die Hauptattraktion des
Sumpfes auf uns. Ein Shoebill. (Schuhschnabel Vogel) Wir wussten, dass diese
Vögel hier leben und haben auch ein Bild gesehen, aber ich war echt
beeindruckt. Er war unerwartet groß (Storchgröße) und eine Masse an Vogel, da
fragt man sich wie er überhaupt fliegen kann. Es war toll ihn aus solch einer Nähe
zu sehen und einige Infos erzählt zubekommen. Wir fuhren tiefer in den Sumpf
und die normale ugandische Landschaft war durch das diesige Wetter nur noch
sehr verschwommen zu sehen.
Wir konnten noch andere Vögel, Enten und Pflanzen beobachten
und fuhren bis zum offenen Wasser des Victoriasees und zurück.
Fix und fertig landeten wir in Entebbe und nach einem
kleinen Marktbesuch fuhren wir abends in einer großen weiß-schwarzen Gruppe nach Kampala um auch dort
mal das Nachtleben zu erkunden. J
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen