Samstag, 1. Dezember 2012

1 Dezember 2012



5:00 Uhr /Flughafen Tegel: Seit 24 Std. wach. Nach einer kleinen Zusammenkunft von Familie und Freunden am Abend zuvor wurde bis zur Abfahrt gepackt.

Juhu! Sie ließen mich trotz 6 kg Uebergewicht pro Koffer durch.

Tschuess, Mutti und Papa!

Endlich schlafen…Bruessel!

Ganz am Ende des endlos langen Ganges Richtung Gate 65 Passkontrolle; die letzten fuenf Gates des Flughafens sind wie abgesondert. „Schwarzes Territorium“ (nur einige bunte Touri-Rucksacktraeger, die anscheinend genauso wenig Ahnung haben, wie ich!), hier beginnt mein Abenteuer Afrika.

 


 
23:00 Uhr Entebbe

„TERESA“ steht auf dem A4 Zettel und dahinter strahlen mich zwei freundliche Augen an. Mariam, meine Gastmutter war mir auf Anhieb sympathisch. Im Schlepptau hatte sie ihren Schwager und „Ehemann“, der eins der Zwillinge auf dem Arm hielt. Er würde weiter weg arbeiten, daher sei er nur selten bei uns. (ahhhaaa! J) Die zwei Männer buckelten sich mit meinem Gepaeck ab und der Schwager, startete seine ersten Fahrversuche. (So erschien es mir zumindest) Ich ueberlegte die ganze Zeit ob ich ihm sagen sollte, dass das Handbremsen –Signal noch leuchtet, aber vielleicht muss dat ja so!

„Da wo „Kinder Klinik“ steht musst du dir merken“ erklärte mir meine Gastmutter und wir bogen ein.

Eine kleine Siedlung mit Steinhaeusern, lag hinter den Mauern. Ist doch ganz nett. Drinnen lag „Aunti“ wie auf einem Hundekisse vor dem Fernseher und begruesste mich nett. Sie ist ungefaehr in meinem Alter und Mariams Hausmaedchen.

Die Maenner versuchten mir noch zwei Worte auf „Luganda“beizubringen. Ich sprach ihnen nach, nickte und laechle.

In meinem Raum. Ohhooo. Mission für morgen, der Versuchen mir´s gemuetlich zu machen.Meine Beine sind schon zerstochen, ich suche nach Moskitospray. Ich schwitze.

Schon am Flughafen roch es nach Afrika. Auf der Fahrt nach Hause liefen so kleine Menschengruppen am Straßenrand und ueberhaupt -nun bin ich da!


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