| Reperaturarbeiten |
Doch es ging los und die Rückreise durch die „zweistunden-länger“
Baustelle war wieder mal ein Erlebnis! In Mbarara stiegen wir laut vorher
eingeholter Information, von hier aus weiter Richtung Norden zufahren aus; um
bei der Frage nach dem Bus zu erfahren, dass man von hier aus nicht weiter nach
Norden fahren kann.
Doch auch das hab ich schon in Uganda gelernt- Traue nicht
dem Einzelnen. Glücklicherweise fanden wir eine Möglichkeit mit den geliebten
Matatus Schritt für Schritt, durch Berg und Tal nach Fort Portal zu reisen. Die
Landschaft war wunderschön und die Reise, wie soll es auch anders auf den
ugandischen Straßen sein, interessant!
Im Abendgrauen reisten wir auf einer Straße, die durch den
Queen-Elizabeth-National Park führt und wurde von Elefantenherden begleitet.
Der echt coole Fahrer hatte auch Interesse am Wildleben und so sahen wir auf
unserer Reise mit den „Öffentlichen“
einen Leoparden am Straßenrand sitzen, der in aller Seelenruhe die
Straße überquerte und im Grass verschwand. Unfassbar schön!!!!
Ja der „coole Fahrer“ war nicht nur cool, tierlieb und eine
echte Laber-Tasche, sondern hatte auch noch eine außergewöhnliche soziale Art.
Die Menschen die, in der nun schon Nacht am Straßenrand standen, um im letzten
noch fahrenden Matatu in die nächste Stadt zu gelangen, hat er netter Weise
mitgenommen. Wie schon einmal erwähnt ist ja so ein Matatu für 14 Passagiere
ausgelegt. Laut Papas Erörterungen, ich konnte meinen Kopf wegen mangelnden
Platzes leider gar nicht mehr bewegen, hat der Gutste auf 26 aufgestockt.
Wir waren einfach nur durch, als wir nach 12 Stunden die
max. 6 Stunden entfernte Stadt Fort Portal erreichten. Doch die Reise war das
Ziel- Eine echte Erfahrung!
| Über der Tür steht "Ofiice" unsere Nobel-2,50-Unterkunft |
Nach einer Backpacker-Empfehlung checkten wir in die „Exotik
Lodge“ ein. Die Nacht kostet für 2 Personen 2,50 EUR, das war echt exotisch,
die anderen exotischen Dinge blieben uns glücklicher Weise vorenthalten. Es war
okay, das Gemeinschaftsklo (natürlich indisch) etwas zu exotisch für den Papa,
so entschieden wir uns nach dem Frühstück am nächsten Morgen umzuziehen. Und
landeten in einer wirklich tollen Unterkunft. Es war gut und auch nicht teuer.
| Das neue Quatier |
Nachdem sich Papa endlich seinen ersehnten Hut gekauft hat,
schwangen wir uns auf die geliehenen Fahrräder und radelten in die Berge…
Puuhhh… so in die Berge radeln bei 30°C ist schon echt anstrengend.
Unser Ziel war ein Camp fernab von Straßen und Wegen.
Von dort aus wanderten wir mit einem Guide über das Gelände
und er erklärte uns, wie sich die Gemeinschaft versorgt und Viehzucht betreibt.
Natürlich gab es auch eine Menge Bienen.
Am Rande einer Wiese ging es dann steil hinab und am Fuße
der Schlucht trafen wir auf Höhlen und einen Wasserfall, der unterirdisch vom recht
weit entfernten Gletscher kommt. Wir sahen Tropfsteine, Höhlenbienen und die so
andere Welt „eine Etage tiefer“.
Es war wirklich wunderschön und interessant.
Zurück am Tageslicht setzten wir unsere Wanderung fort. Das
Ziel waren die Kraterseen, welche für die Region Westuganda, Kongo bekannt
sind.
| Die besagte Bergspitze sieht hier viel harmloser aus als sie ist |
für die
optimale Aussicht sind wir auf einen mega-steilen Berg geklettert, z.T. auf
allen Vieren und das bei der Hitze.
Zurück im Camp schnappten wir uns die Räder und es ging
zurück (sogar etwas bergab) in die Stadt. Wir haben erfahren, dass es hier eine
Imkervereinigung gibt und besuchten diese. Dann ein leckeres Abendessen und ab
in die Federn.
| heute mal Duschen!!! |
| Ein blauer Gecko, der um Weibchen zu beeindrucken seine Farbe ändert |
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